Infomorph Psychology

Amelie:

Schön dass Du da bist Maru! Ich freue mich wirklich sehr darüber dass Du die Zeit gefunden hast um im heutigen Interview ein wenig mit mir über euren Blog zu sprechen. Diesbezüglich würde mich zunächst erstmal interessieren seit wann es das Projekt Infomorph Psychology eigentlich bereits gibt und warum ihr es damals überhaupt ins Leben gerufen habt?

Maru Kobajachi:

Den Entschluss, einen eigenen kleinen Blog auf die Beine zu stellen, haben meine Freundin Vailla Mohra und ich ungefähr vier Wochen nach dem Fanfest im Jahre 2017 getroffen. Höchstwahrscheinlich deswegen, weil wir auf dem Spielertreffen mit einigen Bloggern unterwegs gewesen sind und dank ihnen einen recht guten Einstieg in die dort anwesende deutsche Community erhalten haben.

Amelie:

Heißt das, dass euch die bereits bestehende Bloggerszene erst auf so einen Gedanken gebracht hat?

Maru Kobajachi:

Das würde ich so nicht sagen, da ich schon seit längerem über ein solches Projekt nachgedacht habe. Dementsprechend haben uns die Jungs und Mädels dort eher dazu ermutigt das tatsächlich mal auszuprobieren.

Amelie:

Was genau hatte Dich bislang davon abgehalten?

Maru Kobajachi:

Nun ja ich habe befürchtet, dass ich alleine nicht in der Lage wäre genug Content für so eine Webseite niederzuschreiben. Deswegen bin ich auch umso erleichterter, dass sich meine Freundin ebenfalls dafür begeistern kann und sie seit dem Beginn des Projekts eifrig mit dabei ist die leeren Seiten mit Inhalt zu füllen.

Amelie:

Wie kommt es eigentlich, dass man auf eurem Blog nicht nur zwei sondern gleich vier verschiedene Autoren finden kann?

Maru Kobajachi (lacht):

Dieses Phänomen lässt sich ganz einfach erklären. Und zwar habe ich mir insbesondere in der Anfangsphase ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man die Blogposts voneinander differenzieren kann.

Amelie:

Das bedeutet?

Maru Kobajachi:

Das bedeutet, dass meine Freundin und ich jeweils über zwei Accounts verfügen mit denen wir auf unserer Webseite Beiträge veröffentlichen. Dabei besitzt jeder von uns ein Benutzerprofil mit dem er Roleplays publizieren kann, während er das andere für sachlichere Texte verwendet.

Amelie:

Demnach steckt da ja ein richtiges System hinter. War das bei der Auswahl eurer Domäne ebenso der Fall?

Maru Kobajachi:

Dadurch, dass Vailla Psychologie studiert hat, bot sich der Name “Infomorph Psychology” irgendwie an. Obgleich wir dennoch lange nach etwas passendem gesucht haben.

Amelie:

Und in welchem zeitlichen Rhythmus füttert ihr eure Leserschaft mit neuen Inhalten?

Maru Kobajachi:

Ursprünglich war geplant, dass jeder von uns beiden je einen Blogpost pro Monat verfasst. Nichtsdestotrotz ist uns das bislang leider nicht immer hundertprozentig gelungen.

Amelie (lacht):

Ich schätze deine Ehrlichkeit! Liegt es denn daran, dass die Erstellung der Beiträge so zeitaufwendig ist?

Maru Kobajachi:

Obwohl dies teilweise zutreffen mag ist der Hauptgrund an und für sich ein anderer – das Reallife. Dieses nimmt uns nämlich manchmal ganz schön in Beschlag.

Amelie:

Schreibt ihr eigentlich immer über das was euch gerade so in den Sinn kommt oder verfolgt ihr mit euren Inhalten eine bestimmte Richtung?

Maru Kobajachi:

Ich denke in dieser Hinsicht kann man unseren Blog in zwei Bereiche unterteilen. Auf der einen Seite gibt es da unsere spielerischen Texte, welche stets auf wahren Begebenheiten basieren und mit denen wir das Ziel verfolgen die Leser an unseren Abenteuern teilhaben zu lassen. Wohingegen es auf der anderen Seite die eher etwas sachlicheren Berichte gibt, in denen wir immer über das schreiben was uns besonders in Auge fällt und ob wir dieses positiv oder negativ wahrgenommen haben.

Amelie:

Was ist denn euer Trick um die Leute auf eure tollen Beiträge aufmerksam zu machen?

Maru Kobajachi:

Genau genommen haben wir einen Großteil unserer Leserschaft den anderen deutschen Bloggern vom Fanfest zu verdanken, weil sich diese die Zeit genommen haben unsere Blogposts zu lesen, diese zu kommentieren und mit anderen Spielern zu teilen.

Amelie:

Aber ihr habt bestimmt auch schon Werbung in eigener Sache gemacht, oder?

Maru Kobajachi:

Natürlich! Wir haben unsere Webseite beispielsweise auf eveblogs.de eintragen lassen und erzählen den anderen Spielern auf dem Rhein-Main Stammtisch ab und zu davon. Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass viele Leser sogar einfach aus Neugier auf den Blog stoßen und im besten Fall regelmäßig mal vorbei schauen ob es irgendetwas Neues gibt.

Amelie:

Bist Du denn mit der Anzahl der Leser auf eurem Blog an und für sich zufrieden oder wünscht Du Dir manchmal doch eine größere Reichweite?

Maru Kobajachi:

In Anbetracht der Tatsache, dass sich unser Projekt zwischen den kleineren eingereiht hat und wir auch eher unregelmäßig Beiträge veröffentlichen, bin ich mit der Menge der Klicks und Kommentare mehr als zufrieden.

Amelie:

Wie war dabei das bisherige Feedback der Community zu eurer Arbeit?

Maru Kobajachi (lacht):

Bislang wurde uns nichts sonderlich negatives geäußert. Wobei ich zugeben muss, dass bei uns meist andere Blogger kommentieren. Von daher weiß ich nicht so recht, ob wir jetzt alle in einer kleinen Filterblase leben, wo sich ausschließlich die Autoren selbst gegenseitig lesen oder ob die anderen Leute lediglich zu schüchtern sind um auch mal eine Rückmeldung unter einem unserer Beiträge zu hinterlassen.

Amelie (lacht):

Falls das der Fall sein sollte, hättest Du an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit an unsere Leser zu appellieren oder einfach liebe Grüße an bestimmte Leute zu senden.

Maru Kobajachi (lacht):

Da würde ich doch glatt den Moment nutzen und der deutschen Bloggerszene meinen aufrichtigen Dank ausrichten wollen. Denn die Unterstützung, die wir durch sie bei der Gründung unseres Blogs erfahren haben, war einfach gigantisch. Danke dafür!

Amelie:

Das ist ein schönes Schlusswort. Dann bedanke ich mich nun bei Dir für deine Zeit und wünsche euch beiden alles Gute für die Zukunft!

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