The Greybill

Amelie:

Schön dass Du da bist Nora! Ich freue mich schon sehr darauf im heutigen Interview etwas mehr über deinen Blog und dessen Beiträge in Erfahrung bringen zu können. Am besten erzählst Du unseren Lesern zunächst erstmal seit wann es deine Webseite bereits gibt und warum Du Dich überhaupt dazu entschieden hast ein Projekt namens The Greybill ins Leben zu rufen?

Nora Maldoran:

Die Webseite gibt es seit Oktober 2016 und wurde mit dem Hintergedanken erstellt, dass ich irgendwann mal einen eigenen Blog daraus machen möchte. Meine allerersten Beiträge sind jedoch erst Anfang 2017 veröffentlicht worden, als ich auch tatsächlich die Zeit dafür gefunden habe.

Amelie:

Hattest Du denn einen gelungenen Start?

Nora Maldoran:

Das könnte man so sagen, da ich direkt zu Beginn des Projekts meine bislang erfolgreichsten Blogposts, zwei Guides, verfasst habe: Low Budget Salvaging und Ninja Gas Mining.

Amelie:

Und selbst heute bist Du immer noch für deinen tollen Content bekannt, oder? Zumindest haben mir die Beiträge, die ich beim Stöbern gefunden habe, wirklich ausgesprochen gut gefallen.

Nora Maldoran (lacht):

Dein Kompliment freut mich sehr, danke! Grundsätzlich würde ich hinsichtlich meines Blogs aber sagen, dass ich eher ein Freund von Qualität anstatt von Quantität bin. Aufgrund dessen wurden in der letzten Zeit auch weniger Blogposts als sonst veröffentlicht, da ich meine Energie aktuell ins Studium stecke.

Amelie:

Das klingt vernünftig. Machst Du Dir dennoch schon ein paar Gedanken darüber, was Du in Zukunft schreiben könntest?

Nora Maldoran:

Ehrlich gesagt habe ich sogar bereits ein paar Entwürfe rumliegen. Allerdings fehlt ihnen noch der letzte Schliff, ohne den ich sie nur ungerne online stellen würde – diesbezüglich bin ich etwas perfektionistisch.

Amelie:

Demnach haben deine Beiträge gar keinen festen Zeitpunkt an dem sie den Lesern zur Verfügung gestellt werden, oder?

Nora Maldoran:

Richtig. Ich versuche jedoch so zwei bis drei Blogposts je Monat niederzuschreiben.

Amelie:

Wie ist dein Blog eigentlich zu seinem Namen gekommen?

Nora Maldoran:

Nun wer sich meine Webseite etwas genauer ansieht, kann den Namensgeber schnell ausfindig machen – einen grauen Stoffesel. Diesen habe ich vor vielen Jahren auf den Namen Bill getauft.

Amelie:

Und warum hast Du Dich dazu entschlossen ihn als dein Markenzeichen zu verwenden?

Nora Maldoran:

Er ist eben ein guter Reisegefährte und obendrauf ein fantastisches Fotomodel.

Amelie (lacht):

Stimmt, der Esel macht sich wirklich ausgesprochen gut auf den dortigen Bildern. Verfolgst Du mit deinem Blog eigentlich eine bestimmte Richtung was deine Beiträge angeht? Ich meine nämlich in einem deiner letzten Blogposts gelesen zu haben, dass Du Dich in Zukunft auf ein paar nützliche Guides fokussieren wolltest.

Nora Maldoran:

Grundsätzlich würde ich dem zustimmen. Momentan habe ich sogar noch zwei Guides in der Pipeline.

Amelie:

Darf man bereits erfahren, worüber die Beiträge handeln werden?

Nora Maldoran (lacht):

Gewiss doch! Einer der Guides wird sich mit dem Thema Drohnen auseinandersetzen und sich mit bestimmten Fakten und Details beschäftigen, die dem ein oder anderen im ersten Moment vielleicht gar nicht so bewusst sind.

Amelie:

Zum Beispiel?

Nora Maldoran:

Zum Beispiel, dass eine Faction Drohne nicht zwangsläufig besser als die T2 Variante ist nur weil sie auf dem Markt mehr kostet.

Amelie (lacht):

Hört sich so an, als ob ich diesen Beitrag unbedingt lesen müsste. Worüber handelt der zweite?

Nora Maldoran:

Der andere Guide wird ein wenig die Hintergründe meines Spielstils beleuchten, in dem ich alleine durch die Gegend ziehe, mich durch wildfremde Wurmlöcher scanne und mich dort auf die Suche nach PVP begebe.

Amelie (lacht):

Sozusagen das Leben eines WH-Nomaden?

Nora Maldoran (lacht):

Korrekt. Ich streife mit einer Legion durch die Gegend und versuche dabei nicht zu sterben.

Amelie (lacht):

Na mal sehen ob Du dieser Vorstellung gerecht werden kannst. Wie viel Arbeit steckt überhaupt in so einem Beitrag?

Nora Maldoran:

Das ist von Blogpost zu Blogpost unterschiedlich. Um aber ein konkretes Beispiel zu nennen, saß ich an dem Ninja Gas Mining Guide ungefähr eine Arbeitswoche – zwar nicht acht Stunden pro Tag aber immer mal wieder wenn man die Zeit dafür gefunden hat.

Amelie:

Somit ist das Schreiben deiner Beiträge sehr zeitintensiv?

Nora Maldoran:

Dadurch, dass Englisch nicht meine Muttersprache und der Blog eben nur ein Hobby ist, kann es sich schon etwas hinziehen bis ein neuer Blogpost fertig ist. Und selbst dann finde ich auch nach Monaten immer noch Fehler, die ich im Nachhinein ausbügle.

Amelie:

Wie kommt es eigentlich dazu, dass Du deine Beiträge auf Englisch und nicht auf Deutsch schreibst?

Nora Maldoran:

Zum einen möchte ich damit eine größere Zielgruppe ansprechen und zum anderen mag ich es mich selbst herauszufordern. Hauptsächlich mache ich es allerdings um die Sprache zu üben.

Amelie (lacht):

Das ist eine tolle Alternative. Derzeit nötige ich nämlich mein Umfeld dazu, bei mir Zuhause ausschließlich Englisch zu sprechen. Was mich aber ebenfalls interessieren würde wäre, wie Du die Leute allgemein auf deinen Blog und dessen Inhalte aufmerksam machst?

Nora Maldoran:

Früher wurde meine Webseite in dem This Week in EVE Post von CCP Phantom erwähnt. Dort wurden unter anderem meine Guides gefeatured wodurch sich die Anzahl meiner Blogleser ordentlich gesteigert hat. Heutzutage kommen die Leute meist über die Verlinkungen im offiziellen EVE Forum, Twitter oder sogar über die Google-Suche.

Amelie:

Bist Du denn mit der Anzahl der Leser auf deinem Blog zufrieden oder wünscht Du Dir eine größere Reichweite?

Nora Maldoran:

Ich bin damit soweit zufrieden und ehrlich gesagt auch jedes mal aufs neue überrascht wie viele Kapselpiloten doch meinen Blog besuchen.

Amelie:

Also war das bisherige Feedback der Community zu deiner Arbeit durchaus positiv?

Nora Maldoran:

Definitiv. Ich wurde sogar schon mal von jemanden gefragt, ob er den Guide bezüglich des Ninja Gas Minings für seine Corporation auf russisch übersetzen dürfte.

Amelie (lacht):

Besser gehts nicht, oder?

Nora Maldoran:

Ja, ich freue mich sehr darüber, dass meine Blogbeiträge so gut bei den Leuten ankommen.

Amelie:

Möchtest Du denn an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und unseren Lesern noch irgendetwas mit auf den Weg geben, bevor wir das Interview gleich beenden werden?

Nora Maldoran:

Viel Spaß beim Lesen! Ich hoffe ihr findet es unterhaltsam.

Amelie:

Das werde ich nur allzu gerne weiterreichen. Dann bedanke ich mich ganz herzlich bei Dir für das tolle Gespräch und wünsche Dir auch weiterhin jede Menge kreativer Ideen!

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.